Reise nach Baraka im Spätherbst

Baraka

Anfang April: Letzer Besuch auf der Baustelle von Baraka.

Im Herbst wird es endlich so weit sein: Die Menschen von Baraka ziehen aus ihren Hütten in moderne Wohnungen. Dazu reisen Ute-Henriette Ohoven und Claudia Jerger mit einer Delegation aus Deutschland nach Dakar, Senegal.

Das Leben in den Hütten ist in Kürze Geschichte und mit ihnen die Sorgen über die Zukunft und die große Armut. Während auf der einen Seite der Fläche mitten im senegalesischen Dakar noch die Hütten aus Wellblech, Plastik und Holz stehen, sind direkt nebenan die ersten Gebäude quasi bezugsfertig. Mit dem Einzug von gut 60 Prozent der Bevölkerung in ihre neuen Wohnungen beginnt für sie ein neues Leben in Würde. Vorbei die Zeiten, in denen die knapp 2000 Menschen ohne Zugang zu Frischwasser und Anschluss an Strom und Kanalisation leben mussten.

Bisher: Leben ohne Wasser- und Stromanschlüsse

 

 

 

 

 

Ab September wird aus den jahrelangen Hoffnungen endlich die Realität: Mehr lesen über Baraka

Das neue Baraka ermöglicht den knapp 2000 innerafrikanischen Flüchtlingen ein selbstbestimmtes Leben. Die Familien wohnen in massiven Wohnungen, gehen einer Arbeit nach und erwirtschaften so ein tragfähiges Einkommen für die ganze Familie. Aus dem ehemaligen Slum wird ein angesehener Stadtteil mit öffentlichen Einrichtungen wie einer (Vor-)Schule, der Zahnklinik sowie Geschäften und kleinen Start-ups und Werkstätten. Die Erwachsenen verdienen ein eigenes Gehalt, so können sie ihren Kindern den Besuch der Schule ermöglichen.

Die ersten Ausbildungen in einzelnen Berufssparten sind implementiert, eine Fortbildung hat alle Handwerker weitergebildet und ihre Arbeiten und Dienstleistungen professionalisiert.

“Ein großer Schritt in die richtige Richtung ist getan, wir sehen die Ergebnisse jahrelanger Bemühungen im Umzug der Menschen. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie sehr sie sich freuen werden.” sagt Ute-Henriette Ohoven.

Fehlt noch der Umzug in moderne Unterkünfte, die einen Anschluss an das Strom- und Kanalisationsnetz haben. Dieser Schritt erfolgt für mehr als die Hälfte der Familien nun im Spätherbst. Gemeinsam mit Ute-Henriette Ohoven und Claudia Jerger wird eine Gruppe aus Deutschland diesen Meilenstein miterleben, die an den Planungen für den Umbau beteiligt waren. Etwa die Architektur-Studierende aus Düsseldorf, die die ursprünglichen Häuserkomplexe geplant und entworfen hatten und ihr betreuender Professor, Jochen Schuster. Außerdem die Zahnärztin Dr. Joanna van Straelen, die beim Aufbau der Zahnpraxis in Baraka hilft und berät.



Helfen Sie den Menschen in Baraka. Werden Sie Teil eines einzigartigen Pilotprojektes!

Spendendaten:

You Stiftung – Bildung für Kinder in Not

Commerzbank Düsseldorf
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Verwendungszweck: Baraka