Bangladesch: Mobile Klassenzimmer in Bussen

Klassenzimmer

Ein Bus als Klassenzimmer: Kinder aus benachteiligten Familien besuchen den Unterricht.

 

In Bangladesch haben wir gemeinsam mit ZF Friedrichshafen zwei mobile Klassenzimmer in Bussen initiiert. Auf diese Weise wollen wir den Unterricht zu den Kindern zu bringen, die andernfalls keinen Zugang zu Bildung hätten.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder aus benachteiligten Familien in ärmeren Wohngegebieten. Manche der Kinder leben sogar auf der Straße in bitterster Armut. Die Zielgruppe sind 300 Kinder, etwa 150 Kinder pro Schulbus pro Tag in Dhaka und Chittagong. Sie können den Unterricht täglich kostenlos besuchen.

Die zwei Busse sind von innen umgebaut, die Sitzreihen entfernt und eine Tafel angebracht. So erfüllen die Busse auch die Anforderungen, dass Lehrer einen hochwertigen Unterricht zur Grundbildung der Kinder leisten können. Es wurden Unterrichtsmaterialien, Laptops und Bücher angeschafft. Der Unterricht in Sprache, Mathe und Wissenschaft ist so differenziert, dass sie das Spektrum von vorschulischer Förderung bis zum Ende der Primarstufe abdeckt. Die Lehrer geben den Kindern auch Aufgaben zum weiteren Lernen für außerhalb des Unterrichts mit auf den Weg.

Jeden Monat werden neue Arbeitspläne vom Team erstellt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. schon vor Beginn des Projekts durchliefen die Lehrer zusätzliche Coachings und Weiterbildungen – auch um die Projektziele noch einmal herauszustellen. Zudem stehen Berater zur Verfügung – auch für die Eltern.

Auch laufen parallel Maßnahmen, die dem Schutz der Kinder und der Wahrung ihrer Rechte dienen. Eltern, Vertreter öffentlicher Einrichtungen und lokale Gemeindevertreter sind im Dialog.  Ein Ziel des Projektes lautet außerdem, die Ungleichheit in der Bildung und Ausbildung zwischen Jungen und Mädchen zu minimieren. Aktuell sind mehr als die Hälft der Schüler Mädchen.

 

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