Eine Erfolgsgeschichte aus Bangladesch

Hallo! Mein Name ist Tanjina Akter und ich bin 22 Jahre alt. Ich bin Studentin im YES Satellite Centre in Dhaka. Mein Vater verkauft Stoff auf den Straßen. Er ist bereits 71 Jahre alt und sein monatliches Einkommen liegt bei etwa 5.000 Thaka (50 EUR). Meine Mutter, sie ist 49, arbeitet als Dienstmädchen 8 Stunden pro Tag in verschiedenen Haushalten. Ihr monatliches Einkommen beträgt nur 4.000 Thaka. Wir sind eine sechsköpfige Familie, meine Eltern und vier Geschwister. Wir leben sehr beengt in einem kleinen, gemieteten Haus.

Mein Vater nahm ein Darlehen auf, um die Ehe meiner Schwester Shohada zu finanzieren. Meine zweite Schwester Rubina studiert wie ich. Wir beide versuchen, Grundschülern Unterricht zu geben, um ein paar Thaka zu verdienen und damit unsere Ausbildungskosten zu decken. Mein jüngster Bruder, Al-Amin, absolviert bereits die Sekundarstufe II. Wir sind sehr stolz auf ihn!

Nach den grundlegenden Haushaltsausgaben wie Essen und Miete und Fahrtkosten, bleibt am Ende des Monats für die Familie nichts übrig. Wegen der großen Not streiten unsere Eltern bereits morgens früh und der Tag endet ohne Hoffnung. Irgendwelche persönlichen Gefühle konnte ich nie mit meinen Eltern teilen. Die schwierigen Bedingungen meiner Familie treiben mir Tränen in die Augen und führen dazu, dass ich mich nicht öffnen kann. Ich verspürte den starken Wunsch, dass ich neben der Ausbildung auch lernen möchte, einen Computer zu bedienen, was jedoch wegen Geldmangel nie möglich war.

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Ich wollte mein Heimatland Bangladesch nie verlassen … mit all den Problemen, mit denen die Menschen hier konfrontiert werden, würde mich die Migration in ein anderes Land zu traurig machen. Ich war deshalb so glücklich, als ich vom YES Dhaka Satellite Center und seinem Bildungsangebot für junge Frauen hörte. Zuerst wusste ich nicht viel über das Programm und die Menschen dahinter, aber als ich las, dass es von einem lokalen Bangladesch-Team geleitet wird, wusste ich, dass ich ihnen vertrauen kann. Sie waren hier in meinem Land für lange Zeit sehr aktiv und viele, viele Menschen aus den Armenvierteln kennen den Manager, Herr Rezaul.

 

 

 

 

Ich kontaktierte zuerst das YES Center Management und erfuhr, dass diese Organisation kostenlos Computer-Kurse unterrichtet und so konnte ich endlich anfangen, etwas über Computertechnologie zu lernen. Jetzt bin ich mit Kenntnissen von Microsoft Word, Microsoft Excel und anderen Programmen vertraut – vor allem wegen dem YES Center und meinem inneren Wunsch danach weiter zu lernen. Die Computerkurse haben auch meine Hoffnung geweckt, dass ich meine Erfahrung zukünftig für eine gute Arbeit  nutzen kann und damit die Armut meiner Familie mindere und sie stolz mache. Das wäre ohne das YES Satellite Center nie möglich gewesen.

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