Projektstatus:
In Umsetzung / Implementiert
Förderthema:
Nothilfe, Einkommensförderung, Ausbildung, Bildung
Land:
Mauretanien / Myanmar / Burundi
Laufzeit:
2024 – 2025
Zielgruppe:
Gefährdete Gemeinden, Familien, Kinder, Bäuerinnen
Direkt-Begünstigte:
mehr als 4.500
SDGs:
- Keine Armut (SDG 1)
- Kein Hunger (SDG 2)
- Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3)
- Qualitative Bildung (SDG 4)
- Geschlechtergleichstellung (SDG 5)
- Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen (SDG 6)
- Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8)
- Weniger Ungleichheiten (SDG 10)
- Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (SDG 16)
Das Projekt in 3 Ländern unterstützt:
1. Mauretanien
Das Projekt „Maßnahmen zur Unterstützung der Resilienz Sahel-Geflüchteter in Mauretanien“ beinhaltet Unterstützungsmaßnahmen für die Flüchtlinge im Lager Mbera, die aus dem Sahel, meist aus Mali geflohen sind, um Krieg, Terror oder Hunger zu entkommen. Vor allem Kleinkinder, die sich bereits seit mehreren Wochen in den Lagern aufhalten, leiden besonders und es besteht ein hohes Risiko der Unterernährung.
- Verbesserung von Wohnsituationen durch wetterfeste Schutzunterkünfte
- Verbesserung des Zugangs zu Trinkwasser und Stärkung von WASH
- Bau neuer Latrinen
- Instandsetzung von Wasserversorgungs-Systemen
- Unterstützung einer Schulkantine und Einkommen schaffende Maßnahmen für Frauen
- Gemüseanbau
Diese Maßnahmen verbesserten unmittelbar Hygiene, Gesundheit und Würde der Begünstigten.
Zudem wurden nachhaltige wirtschaftliche Stärkungsprogramme für Frauen realisiert, wobei 128 Frauen in einkommensschaffenden Maßnahmen geschult und ausgestattet wurden:
- Bildung von 8 funktionierenden Frauengruppen
- Start von Geflügelzucht- und Gartenbauaktivitäten
Die Kombination aus verbesserter Wohnsituation, Wasser, Ernährung und Einkommensförderung zeigt, dass integrierte Ansätze auch in fragilen Kontexten eine nachhaltigere Wirkung entfalten können.
2. Myanmar:
„Hochwertige Bildung und Gesundheitsversorgung für die Kinder von Hriphi“
Im Bergdorf Hripi gab es keine Schule und keine Gesundheitsversorgung.
Die Dorfbewohner selbst haben mit Planen und Behilfsmaterial einen kleinen Ort für die Bildung ihrer Kinder geschaffen, was natürlich je nach Wetterlage keinen sicheren, regelmäßigen und keinen qualitativen Unterricht erlaubte.
Hier wurden folgende Maßnahmen realisiert:
- Errichtung eines Schulgebäudes mit 6 Klassenräumen
- Fortbildung von 5 qualifizierten Lehrer:innen
- Ausstattung mit Schulmaterialien, Laptops, Solar-Anlage und Gerätschaften
- Errichtung eines Sportplatzes
- Bau und Ausstattung einer Gesundheitsstation
- Einstellung und Fortbildung einer qualifizierten Krankenschwester
- Sicherstellung einer angemessenen Gesundheitsversorgung und Schulungen
Über 100 Kinder besuchen bisher die Schule (mehr als 50% Mädchen).
Das Projekt in Hripi hat eine dauerhafte Bildungsstruktur und medizinische Infrastruktur erschaffen und effektiv zur langfristigen Entwicklung des Dorfes beigetragen.
3. Burundi:
Das Projekt „Unterstützung der Resilienz: Verbesserung der Lebensgrundlage extrem armer Frauen in der Gemeinde Buganda, Provinz Cibitoke“ startete im Juni 2024. Ca. 600 Frauen haben seither eine selbstständige Tätigkeit aufgenommen – in verschiedenen Bereichen, wie z.B. Lebensmittel-Verarbeitung, Tierzucht und Schneiderei, und verfügen über ein stabiles Einkommen und Gesundheitskarten für die medizinische Versorgung.
- Partizipative Auswahl der Begünstigten unter sehr bedürftigen Frauen
- Schulungen zu sozialem Zusammenhalt, Vereinsleben, Sparen und Finanzmanagement
- Schulungen und Qualifizierungen für Spar- und Kreditgemeinschaften
- Gründung von 25 Spargruppen
- Mikrokredite
- Bereitstellung von Materialien
- Soziale & gesundheitliche Unterstützung (Gesundheitskarten)
- Srärkung des sozialen Zusammenhalts
Ergebnis:
- Einkommenschaffung und Verbesserung der Widerstandsfähigkeit extrem armer Frauen
Die wachsende Verbesserung von Einkommen und der allgemeinen Lebensbedingungen führte zu einem sehr positiven Effekt: Die Begünstigten wurden engagierter, selbstbewusster und begannen, ihre Fähigkeiten mit anderen Frauen zu teilen, was die Nachhaltigkeit des Erreichten weiter fördert.
