Große Dürre bedroht Äthiopien

Das ostafrikanische Land leidet seit Monaten unter schlimmer Trockenheit und Dürre. Schon vor Monaten haben die UN-Organisationen vor einer Dürrekatastrophe in Äthiopien gewarnt.

Hintergrund hierfür sind die Folgen von “El Niño”, der Einfluss auf die Vegetationsperiode in Zentralamerika und eben auch auf Äthiopien hat. In Äthiopien wurde die trockensten Perioden der letzten 50 Jahre gemessen. Das hat fatale Folgen für Millionen Menschen in Äthiopien, die in der Regel von Landwirtschaft und Viehzucht leben. Die Erde vertrocknete, Felder konten nicht bestellt werden, das Korn verdorrte, das Vieh starb, Quellen und Wasserläufe trockneten aus.

15 Millionen Menschen sind akut vom Hunger bedroht.

Äthiopien hat sich zwar sich in den letzten Jahren enorm entwickelt hat, doch die oft zweistelligen Wachstumsraten sorgen leider nicht überall für Wohlstand. Die Hauptstadt Addis Abeba boomt zwar, doch die Landbewohner haben meist nur wenig davon. Die ländische Bevölkerung leidet auch schon ohne Dürre oftmals an Mangel- und  Unterernährung. Darüber hinaus beherbergt das Land ein großes Flüchtlingskontingent: 821.000 Menschen aus dem Südsudan, Somalia und Eritrea leben in äthiopischen Lagern.

Daher sind fast viermal so viele Menschen wie vor einem Jahr in den kommenden Monaten dringend auf Nahrungshilfen angewiesen sein.