Projektstatus:
In Umsetzung
Förderthema:
Ernährungssicherheit, Einkommensförderung, Klimaschutz
Projektort:
Salamata, Casamance
Laufzeit:
2026 – 2027
Zielgruppe:
landwirtschaftlich tätige Frauen
Direkt-Begünstigte:
300
SDGs:
- Keine Armut (SDG 1)
- Kein Hunger (SDG 2)
- Geschlechtergleichstellung (SDG 5)
- Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8)
- Weniger Ungleichheiten (SDG 10)
Die Bevölkerung des Dorfes Salamata in der Casamance, Senegal, lebt überwiegend von der Landwirtschaft – doch genau diese Lebensgrundlage wird durch die Folgen des Klimawandels zunehmend bedroht. Die anhaltenden Veränderungen stellen die ländliche Bevölkerung vor existenzielle Herausforderungen: Trotz der Unterstützung verschiedener Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit geht die landwirtschaftliche Produktion weiter zurück. Sie reicht ohnehin meist nur für wenige Monate zur Selbstversorgung aus. Geringe Erträge, klimatische Veränderungen, unzureichende technische Ausstattung und eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten verschärfen die Ernährungsunsicherheit und rauben vielen Familien die Perspektive auf eine sichere Zukunft.
Das Projekt zur Stärkung der landwirtschaftlichen Resilienz von Frauen in Salamata unterstützt 300 Frauen dabei, den negativen Folgen des Klimawandels besser zu begegnen und ihre lebensnotwendige Existenzgrundlage nachhaltig zu sichern.
Die Frauen, die in Gruppen organisiert sind, betreiben Getreideanbau, Gemüseanbau sowie die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im kleinen Maßstab.
Durch klimaangepasstes Saatgut, moderne Verarbeitungstechnik, Schulungen und die Stärkung lokaler Spar- und Kreditgruppen werden landwirtschaftliche Erträge, Einkommen und Ernährungssicherheit verbessert und langfristige wirtschaftliche Perspektiven geschaffen.
Die verbesserten Lebensbedingungen ermöglichen den Frauen, die Schulbildung, Ausbildung und Gesundheitsversorgung ihrer Familien zu sichern und ihren Kindern eine selbstbestimmte und hoffnungsvollere Zukunft zu eröffnen.
Projektziele
- Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel
- Nachhaltige Verbesserung der Ernährungssicherheit
- Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln
- Steigerung des Einkommens von 300 Frauen
- Erhöhung der Erträge durch hochwertiges Saatgut
- Ausbau der Verarbeitung durch Maschinen
- Stärkung der finanziellen Selbstständigkeit
Aktivitäten des Projekts
- Bedarfserhebung und Auswahl zertifizierten Saatguts
- Verteilung von Saatgut und Düngemitteln und neuer frühreifer und ertragreicher Getreidesorten
- Förderung des Gartenbaus in der Trockenzeit (Süßkartoffeln, Augenbohnen/Cowpeas und Gemüse)
- Einführung und Bereitsstellung von klimaresistenter Reissorten
- Bereitstellung von 600 Tonnen Rohreis (Paddy) und 1.050 Tonnen Mais für Vermarktung, Eigenverbrauch und Verarbeitung während der Projektlaufzeit
- Bereitstellung von 150 Tonnen hochwertigem Weißreis
- Schulungen zur Herstellung von Mischmehlen (Composite Flour)
- Bereitstellung von Verarbeitungsmaschinen (Kombimühle, Erdnusspastenmühle, Reisschälmaschine)
- Bereitstellung von Nacherntegeräten (Reisdreschmaschine und Maisschäler)
- Schulungen zu Agroökologie und nachhaltigem Anbau
- Ausschreibung und Beschaffung von Verarbeitungsmaschinen
- Aufbau und Stärkung von Spar- und Kreditgruppen (VSCA)
- Schulungen zu Verarbeitung, Vermarktung und Unternehmertum
Projektergebnisse bis jetzt
- Projekt planmäßig und erfolgreich gestartet
- 300 Frauen aktiv in die Umsetzung eingebunden
- Projektziele und Vorgehen gemeinsam abgestimmt
- Zertifiziertes Saatgut und Betriebsmittel bereitgestellt
- Aussaat zur neuen Anbausaison ermöglicht
- Beschaffung der Verarbeitungsmaschinen eingeleitet
- Enge Zusammenarbeit mit Gemeinde, Fachbehörden und Projektteam sichert die weitere Umsetzung
