Im Rahmen unserer Kamagne „Mein Euro zählt“ konnten in den Dörfern Saré Yéro Banna und Touba Dioola im Senegal zwei neue Kombimühlen den Alltag von rund 1.230 Frauen erleichtern. Wo das Schälen und Mahlen von Reis, Hirse und anderem Getreide früher mehrere Stunden täglich beanspruchte, erledigen die Maschinen diese Arbeit heute in wenigen Minuten.
Was diese Veränderung konkret bedeutet, beschreibt Haby Baldé, Präsidentin der Frauengruppe „Endam“ in Saré Yéro Banna:
„Bevor wir die Kombimühle bekamen, verbrachte ich jeden Tag fast drei Stunden damit, Hirse und Sorghum für die Mahlzeiten der Familie zu mahlen. Meine Arme schmerzten, und ich war schon erschöpft, bevor der Tag überhaupt begonnen hatte. Heute erledigt die Mühle diese Arbeit in weniger als zwei Minuten. Mit der dadurch gewonnenen Zeit konnte ich im Dorf einen kleinen Krapfenstand eröffnen. Ich verdiene mein eigenes Geld und kann endlich die Schulmaterialien für meine Kinder bezahlen.“
Auch die Mädchen im Dorf profitieren. Der Schulleiter von Saré Yéro Banna beobachtet seit dem Projekt einen regelmäßigeren Schulbesuch der Mädchen. In den Vorjahren hätten viele von ihnen insbesondere abends Unterricht versäumt, weil sie ihren Müttern beim Mahlen oder bei der Zubereitung der Mahlzeiten helfen mussten.
Die Kombimühlen bedeuten damit weit mehr als eine technische Arbeitserleichterung: Sie schaffen Zeit für Bildung, eigenes Einkommen und Familie und verbessern zugleich die Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen nachhaltig.
Vielen Dank, liebe „Mein Euro zählt“-Spender:innen!
Eure Unterstützung zeigt, wie viel auch kleine Beiträge bewirken können. Gemeinsam konnten wir dazu beitragen, Frauen im Senegal körperlich zu entlasten, neue Einkommensmöglichkeiten zu schaffen und Mädchen bessere Bildungschancen zu ermöglichen.
