100 Jahre – 100 Schulen

Hoffnung auf drei Pfeilern für Kinder weltweit

Seit 2015 wurde das Bildungsprojekt „100 Jahre ZF – 100 Schulen“ in 10 Ländern gefördert. Drei Bausteine haben Kindern, die andernfalls keinen ausreichenden Zugang zu qualitativ-hochwertiger Bildung hatten, das Lernen ermöglicht.

35 Low Cost Private Schools (LCPS): 10 in Sierra Leone, 15 in Bangladesch und 10 Clusters in Indien (60 Zentren)

Qualitätsverbesserung in 70 Schulen (20 in China, 20 in Mexiko, 10 in Nepal, 10 in Peru und 10 auf den Philippinen) durch Lehrerausbildungen, verbesserte Lehrpläne und Bereitstellung angemessener Unterrichtsmaterialien

Mehr als 4.300 Schüler in abgelegenen Regionen in 47 Schulen in Sambia und 53 Schulen in Südafrika erhielten Fahrräder, um die kilometerweit entfernte Schule zu erreichen und das Fahrrad anschließend als Transportmittel zu benutzen

Weltweit können immer noch 72 Millionen Kinder keine Schulen besuchen. Betroffen sind insbesondere Regionen mit armer Bevölkerung in Slum- oder Randgebieten. Die öffentlichen Schulen sind zu weit entfernt oder bieten keine hochwertigen Unterrichtsinhalte mit Qualitätslehrplänen. Die Kinder und Jugendlichen verlassen die Schulen, ohne altersgerechte kognitive Entwicklung und Bildung erworben zu haben. Folglich werden sie auf dem Arbeitsmarkt immer benachteiligt bleiben. Es ist daher wichtig, eine Unterrichtsqualität zu sichern, die im Wettbewerb standhält und Chancengleichheit schafft.

Durch kostengünstige Privatschulen für die Armen (LCPS) für qualitative und inklusive Bildung und Lehrerausbildung hat dieses herausragende Großprojekt unter anderem sehr arme Regionen weltweit dabei unterstützt, eine grundlegende Bildungsinfrastruktur in den ausgewählten Gebieten herzustellen:
2019 läuft in Bangladesch noch das LCPS Projekt mit seinen 15, anstatt den vorgesehenen 10 qualitativ-hochwertigen Schulen. Das sind 5 mehr als ursprünglich geplant. 2.011 Schüler und 101 LehrerInnen profitieren allein in Bangladesch von den kontrollierten Privatschulen für die Armen. Mit einer Quote von 49 Prozent Anteil an Schülerinnen herrscht zudem nahezu Geschlechtergleichheit.

Ein weiterer Aspekt der Privatschulen für die Armen ist, dass durch sie indirekt auch Druck auf andere und öffentliche Schulen und die Bildungsministerien ausgeübt wird, so dass langfristig noch viel mehr Schüler von qualitativ-hochwertiger und inklusiver Bildung und der neuen Curricula profitieren können.

Die Projekte an den anderen Standorten wurden bereits 2017 und 2018 abgeschlossen.

Insgesamt konnten dank diesem Großprojekt 30.530 Kinder von Qualitätsunterricht profitieren und 2.337 LehrerInnen fortgebildet und eingesetzt werden und weitere Angestellte einen Beruf finden.