Schule und Kunst für besondere Kinder im Senegal

Inklusion

Gelebte Inklusion: In diesem Klassenraum werden Kinder unterrichtet, die keine öffentlich Schule besuchen können.

Inklusive und gerechte Bildung für alle Menschen ist eines unserer Hauptanliegen und gleichzeitig wichtiges Ziel der Bildungsagenda 2030 der UNESCO. Wir unterstützen daher regelmäßig eine kleine Schule im Senegal, die vor allem Kinder mit besonderem Förderbedarf besuchen.
Die Schule wird von der Familie von Ramata betrieben. Ein Mädchen mit Albinismus, das glücklicherweise im Alter von einem Jahr von einem Italiener und seiner senegalesischen Frau adoptiert wurde. Sie geben Ramata nicht nur ein liebesvolles und sicheres Zuhause im Umland von Dakar, sie haben inzwischen auch den Ausbau der kleinen Schule mit einem Theater, Kunst- und Tanz-Kursen und Außenbereich stark vorangetrieben.

Geschützter Raum für besondere Kinder
Die Nachfrage für Plätze im Unterricht ist enorm, da es nur sehr wenige professionelle Schulen für inklusive Bildung gibt. Inzwischen werden weitere speziell ausgebildete Lehrer gesucht, die nicht nur die kleine Ramata unterrichten, sondern mit ihr bis zu 25 Kinder, die keine staatliche Schule besuchen können.
Kinder mit Albinismus leben in Afrika höchst gefährdet. Mit ihrem besonderen Aussehen sind viele Aberglauben und Mythen verbunden, die das Leben der Kinder auf höchste gefährden. Sie werden daher von der Gesellschaft ausgegrenzt, körperlich misshandelt oder sogar getötet.
Ramata II
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