200 Tote bei Erdrutsch in Kolumbien

Bei einem verheerenden Erdrutsch sind in Kolumbien mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden könnte die Zahl weiter steigen, etliche Menschen werden noch vermisst, viele Menschen schwer verletzt.

In Mocoa, im Südwesten von Kolumbien, gilt derzeit der Notstand, nachdem schwere Überschwemmungen und Erdrutsche die Region stark verwüstet haben. Viele Familien seien im Schlaf von der Katastrophe überrascht worden und hätten so keine Chance gehabt sich in Sicherheit zu bringen, heißt es. Die Schlammlawine begrub ganze Wohnviertel unter sich, eine Flutwelle riss Autos, Bäume und Gebäude mit sich. Das ganze Ausmaß der Zerstörung zeigte sich erst, nachdem die Pegel langsam wieder fielen.

Noch immer gelten viele hundert Menschen vermisst. Polizei und Militär suchen gemeinsam mit freiwilligen Helfern nach Überlebenden in den Trümmern. Viele Kinder haben ihren Eltern verloren. Insbesondere Weil große Teile der Infrastruktur durch die Naturkatastrophe vernichtet worden sind, können die vielen Verletzten nicht ausreichend medizinisch versorgt werden. Auch das Trinkwassersystem und die Stromversorgung hat der Erdrutsch zerstört.

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