Projektstatus:
In Umsetzung
Förderthema:
Ernährungssicherheit, Einkommensförderung
Projektort:
Salamata, Bagadadji, Casamance
Laufzeit:
2025 – 2026
Zielgruppe:
Kinder zwischen 2 und 5 Jahren
Direkt-Begünstigte:
120
SDGs:
- Keine Armut (SDG 1)
- Qualitative Bildung (SDG 4)
- Geschlechtergleichstellung (SDG 5)
- Weniger Ungleichheiten (SDG 10)
Pilot-Programm zur Umwandlung eines besonders gefährdeten Dorfes in ein stabile "Modellgemeinschaft"
Aufbauend auf der wegweisenden Erfahrung von Baraka – wo eine informelle Siedlung erfolgreich in ein offiziell anerkanntes, modernes Stadtviertel verwandelt wurde, mit Zugang zu guter Bildung, Gesundheitsversorgung, Arbeitsmöglichkeiten, besserer Hygiene und Programmen zur sozialen Integration – startet nun ein neues Entwicklungsprojekt im ländlichen Senegal.
Ziel des ist es, besonders gefährdete Dörfer in stabile, widerstandsfähige „Modellgemeinschaften“ zu verwandeln. Dabei geht es darum, allen Menschen Zugang zu Bildung und medizinischer
Grundversorgung zu ermöglichen, eine klimaangepasste Landwirtschaft für mehr Ernährungssicherheit zu stärken, neue Einkommensquellen zu schaffen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Ein besonderer Fokus liegt auf nachhaltigem Umgang mit Ressourcen, erneuerbaren Energien, sauberem Trinkwasser und darauf, dass die Gemeinden langfristig auf eigenen Beinen stehen können.
Das erste Pilotprojekt – Salamata im Süden Senegals – bildet die Grundlage für diesen Ansatz, der später auch auf andere Regionen übertragen werden soll, um Skalierungsmöglichkeiten zu testen.
Der Aufbau einer qualitativ hochwertigen Schule und mit Trainingsprogrammen für Lehrkräfte – als zentrale Bausteine für eine nachhaltige Entwicklung, ist bereits fortgeschritten. Mit einem ganzheitlichen, gemeinschaftsorientierten Ansatz will das Projekt soziale Teilhabe fördern, ökologische Nachhaltigkeit stärken und die Widerstandsfähigkeit der lokalen Bevölkerung langfristig sichern.
Ziele des Projekts
- Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Bildung für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren verbessern.
- Eine sichere, kindgerechte und voll funktionsfähige Vorschule schaffen.
- Drei geeignete Klassenräume für frühkindliches Lernen errichten.
- Sichere, geschlechtergetrennte und barrierefrei zugängliche Sanitäranlagen bereitstellen.
- Ein anregendes Lern- und Spielumfeld nach nationalen Bildungsstandards schaffen.
- Eltern und Dorfgemeinschaft für frühkindliche Bildung und langfristigen Schulbesuch sensibilisieren.
Aktivitäten / Ergebnisse
- Abstimmung mit Bildungsbehörde und Schulleitung zur Vorstellung der Projektziele
- Austausch mit Gemeindeteam und Lehrkräften zu Rollen und Verantwortlichkeiten
- Gemeindetreffen zur Präsentation des Projekts und Förderung der Beteiligung
- Verhandlungen mit Bauunternehmen und Unterzeichnung einer Absichtserklärung für den Bau
- Ein qualifiziertes lokales Bauunternehmen wurde für die Umsetzung ausgewählt.
- Drei neue Klassenräume befinden sich in der Umsetzung bzw. wurden weitgehend realisiert.
- Die Arbeiten an der Umfassungsmauer und den Sanitäranlagen wurden begonnen.
- Laut Zwischenbericht profitieren bereits 180 Kinder von verbesserten Lern- und Bildungsbedingungen.
- Die Zusammenarbeit zwischen Bildungsbehörden, Schule, Gemeinde und weiteren lokalen Akteuren wurde gestärkt.
- Eltern wurden stärker für die Bedeutung der Vorschulbildung, den Verbleib der Kinder in der Schule und insbesondere die Bildung von Mädchen sensibilisiert.
