Kunst-Zentren für stark benachteiligte Kinder
Projektstatus:
Beendet
Förderthema:
Frühkindliche Bildung & Kreativität
Land / Projektort:
Dhaka
Laufzeit:
2025 – 2026
Zielgruppe:
benachteiligte Kinder zwischen 5 und 18 Jahren
Direkt-Begünstigte:
200 Kinder (60% Mädchen, 40% Jungen)
SDGs:
- Qualitative Bildung (SDG 4)
- Geschlechtergleichstellung (SDG 5)
- Weniger Ungleichheiten (SDG 10)
Bildung ist entscheidend, um den Armutskreislauf zu durchbrechen und z.B. der Kinderarbeit zu entkommen. Zur Unterstützung von Kindern, die nicht zur Schule gehen, die aus dem normalen Schulzyklus ausscheiden mussten, Slum- und arbeitende Kinder unterstützt die YOU Stiftung das wirkungsvolle Abendschulmodell „Night Schools“ in Armutsvierteln in Dhaka, Bangladesch. Das dort 2024 zusätzlich eingeführte Projekt „Color your Dream“ förderte 200 benachteiligte Kinder (60 % Mädchen) in zwei Night Schools in Old Dhaka durch kreative, künstlerische Bildungsangebote. Ziel war es, sichere Räume für künstlerischen Ausdruck, psychosoziale Unterstützung und ganzheitliche Entwicklung im Sinne von SDG 4 für stark traumatisierte oder marginalisierte Kinder zu bieten.
Ziele des Projekts
- Förderung von Kreativität und künstlerischem Ausdruck für Kinder
- Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstwert
- Bereitstellung sicherer, kinderfreundlicher Lernräume
- Unterstützung psychosozialer Entwicklung
- Sinnvolle Freizeitgestaltung statt Kinderarbeit
- Förderung zu inklusiver, hochwertiger Bildung (SDG 4)
Aktivitäten
- Einrichtung von zwei Kunstzentren in Abendschulen
- Zweimal wöchentliche Kunstkurse (Zeichnen, Malen, Basteln)
- Bereitstellung von Materialien, wie auch Pappmaché- mit Maskenworkshops
- Collagen- und Farbkompositionsübungen
- Outdoor-Aktivitäten und Malaktionen (z. B. am Fluss)
- Ausstellungen und öffentliche Präsentation
- Online-Ausstellungen & Sichtbarkeitsmaßnahmen
Erreichte Ergebisse
- Deutlich verbesserte künstlerische Fähigkeiten
- Mehr Selbstvertrauen und aktive Teilnahme
- Positive emotionale und soziale Entwicklung
- Geschützter Raum zur Verarbeitung von negativen Erfahrungen
- Öffentliche Anerkennung durch Ausstellungen
- Hohe Beteiligung von Mädchen (60 %)
- Nachhaltigkeit durch Einbindung von CBOs, Ehrenamtlichen und Lokalpolitik
