Südsudan: Krieg und Dürre statt Unabhängigkeit

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Eigentlich begeht der Südsudan am 9. Juli seinen Unabhängigkeitstag. Inzwischen feiert allerdings niemand mehr auf den Straßen Jubas. Denn seit der Abspaltung im Jahr 2011 herrscht vor allem religiöse und kulturelle Unterdrückung in diesem jüngsten Staat der Erde – und beendete die Unabhängigkeit der Menschen.

Die gewonnene Freiheit wandelte sich schnell zu einem Bürgerkrieg, der die Bevölkerung verhungern lässt. Viele Menschen fliehen – teilweise auch in den einstigen Unterdrückerstaat Sudan. Für viele Menschen ist der Sudan paradoxerweise eine sicherere Heimat geworden. Knapp eine halbe Million Südsudanesen leben heute wieder im Sudan um den Unruhen zu entgehen.

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Zu dem gewalttätigen Konflikt kommt die Dürre: Hilfsorganisationen gehen davon aus, dass ein Drittel der Haushalten im Südsudan absolut dringend Hilfsleistungen benötigt. Die ostafrikanische Dürre, in Kombination mit einem rücksichtlosen Kampf um Macht ist Ursache für das Elend der Region. Knapp drei Millionen Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen. Wer flieht, hat sehr schnell kein Vieh, Nahrung oder finanzielle Reserven. Die Menschen verkaufen nach und nach ihren Besitz, bis ihnen nach einiger Zeit einfach alle Möglichkeiten ausgehen, das eigene Überleben zu sichern.

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Auch wenn nach dem jüngsten Anstieg an humanitärer Hilfe durch die internationale Staatengemeinschaft eine leise Hoffnung aufkeimt, ist die für Bevölkerung das Leid noch lange nicht überstanden. Laut der Regierung in Juba seien weiterhin sechs Millionen Menschen täglich von Hunger betroffen – die höchste Zahl, die der Südsudan je gesehen hat.

Ihre Spende zählt! Bitte bewahren Sie die Menschen vor dem Tod.

Spendendaten:

You Stiftung – Bildung für Kinder in Not

Commerzbank Düsseldorf
IBAN: DE 72 300 400 00 0 34 80 100 00
BIC: COBADEFFXXX

Verwendungszweck: Hungersnot

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