Update Haiti: Schutz für Kinder

Haiti

Hier finden Kinder nach den beiden Naturkatastrophen Zuflucht, die Haiti verwüstet haben. Aktuell kommen immer mehr Kinder, um Schutz zu suchen.

Die YOU Stiftung unterstützt bereits seit dem Erdbeben 2010 in Haiti eine Schule, ein Ausbildungszentrum und einen großen Kindergarten für Kinder aus Slums und Waisen. Unsere Partner vor Ort haben uns nun mitgeteilt, dass die Infrastruktur der Einrichtung in Port-au-Prince nicht ernsthaft beschädigt sind und der Schul- und Berufsbildungsbetrieb weiter geht. Aktuell suchen daher noch mehr Kinder und Jugendliche den Schutz der Ordensbrüder und -Schwestern.   mehr erfahren

Hurrikan Matthew: Nothilfe für Haiti

Haiti

Das Ausmaß des Hurrikans ist verheerend: Kaum ein Gebäude ist nicht beschädigt, Hunderttausende sind obdachlos. Fotos: nph

In Haiti sind seit vergangener Woche ca. 350.00 Menschen obdachlos und benötigen schnelle Hilfe, die Angst vor Seuchen steigt – der Wirbelsturm „Matthew“ hat die Insel mit voller Härte getroffen und den Menschen Leid und Zerstörung gebracht.   mehr erfahren

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Living a Dream-Ein Projekt von Jérôme BOATENG

Fußball ist in Brasilien Nationalsport. Viele Jungs und Mädchen träumen von einer Fußballkarriere. Daher ist Fußball ein ideales Mittel, um Kontakt zu den oft misstrauischen Straßenkindern herzustellen.   mehr erfahren

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Unterstützung eines Kinderkrankenhauses in Bolivien

Im bolivianischen Santa Cruz gibt es das Kinderkrankenhaus für unterernährte Kinder. Hier werden  kleine Patienten bis zu 6 Jahren ernährungsmedizinisch betreut. Orthomol unterstützt nun gemeinsam mit der YOU-Stiftung das Projekt mit einer Sachspende.

Schwerpunkt der Arbeit ist die gezielte und individuelle Behandlung von unterernährten Kindern, besonders von Babys und Kleinkindern. Ohne dieses spezielle Behandlungs- und Betreuungsangebot würden diese Kinder an den Folgen der Unter- bzw. Mangelernährung sterben.

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Die Ursachen der Unterernährung sind vielfältig. In vielen Fällen sind katastrophale Familienverhältnisse und die daraus resultierende Vernachlässigung der Kinder die Ursache. Das Einkommen der Familien aus landwirtschaftlicher Tätigkeit ist sehr gering und so müssen alle Hände zum Unterhalt der Familie beitragen. Viele Kleinkinder werden von den älteren Geschwistern betreut oder stundenlang sich selbst überlassen.

UNESCO Sonderbotschafterin Ute Henriette Ohoven bei den DON BOSCO Schwestern und SALESIANER in Port-au Prince in HAITI

Hilfe für Kinder in Haiti

Im Januar 2010 bebte in einem der ärmsten Länder der Welt die Erde: In Haiti starben über 300 000 Menschen. Das ist fast vier Jahre her, die Welt hat andere Katastrophen erlebt – aber noch immer leiden und hungern in Haiti Menschen und vor allem Kinder. Sie leben in Notunterkünften, sie haben keine Arbeit, die Kinder hungern, die medizinische Versorgung ist miserabel. Die versprochene Hilfe der großen Weltorganisationen ist ausgeblieben – oder in dunklen Kanälen versickert. Hier fördert “Pro Kinderhilfe” ein Projekt der Don Bosco Brüder vom Orden der Salesianer. Eine Schule, ein Ausbildungszentrum und einen großen Kindergarten für die Kinder aus den Slums der zerstörten Trabantenstadt “Cite´soleil”.

UNESCO Sonderbotschafterin Ute Henriette Ohoven bei den DON BOSCO Schwestern und SALESIANER in Port-au Prince in HAITI

Die völlig zerstörten Gebäude des Salesianer-Centrums werden wieder aufgebaut, in den Kindergarten strömen immer mehr Kinder, die in der Obhut der Don Bosch-Brüder und ihrer einheimischen Helfer etwas kennen lernen, was sie bisher noch nie erlebt haben: Fürsorge, Zuneigung und ein friedliches Miteinander. Und täglich einen Becher Milch und eine großes Brötchen. Wer gar nichts hat. der braucht wenig um glücklich und zufrieden zu sein.

Ein Brötchen, ein Becher Milch: Für die Kinder ist das lebensrettend

Sie haben sich heute fein gemacht, die Schuluniformen sind frisch gewaschen, die Zöpfe der Mädchen neu geflochten und geschmückt: Die Mütter wussten, das heute fotografiert wird. Es sind die Kinder aus dem zerstörten Slum “Cite´soleil”, einem Teil der Hauptstadt Port au Prince. Das Kinderglück in Port au Prince ist keine grosse Sache: Ein Becher Milch, ein Brötchen, vier Stunden täglich raus aus dem Slum, dem Dreck, dem Elend und dem Leid. Sie kommen ab acht Uhr und bleiben bis gegen 13.00 Uhr. Fünf Stunden ungestörtes  Kindsein – ein unglaublicher Schatz in der brutalen und gnadenlosen Welt des Slums. Die meisten dieser Kinder haben den Vater durch das Erdbeben verloren. Die Mütter schlagen sich irgendwie durch: Ein Gelegenheitsjob, ein “Freund” der in der Notunterkunft bei der Familie wohnt und gelegentlich Geld gibt.

Geben Sie den Kindern ein Stück Geborgenheit

In vielen zerstörten Familien regiert die Gewalt, Frauen und Kinder werden oft misshandelt. Manchmal müssen die Don Bosco-Brüder in den Slum zu den Familien. Für Nichteinheimische ein lebensgefährliches Wagnis, aber die Brüder werden geachtet, die Slumbewohner wissen, was sie an ihnen haben. Schauen sie sich das Foto genau an, es lohnt sich: Der kleine Junge, der seine Milch schon getrunken hat, der seine Hand flehend nach einem Brötchen ausstreckt. Seine Augen in denen die Angst steht: “Kriege ich auch mein Brötchen, reicht es für mich?”  Die Mädchen, die ihr Brötchen schon haben, die sicher sind: “Heute muss ich nicht hungern, hier gibt es für mich etwas zu essen.” Ein bisschen essen, ein bisschen Frieden, ein bisschen Glück, ein bisschen Zufriedenheit und Geborgenheit – in unserem Projekt können das die Kinder haben. Vor allem aber bekommen sie Zuneigung und Sicherheit: Hier wird nicht geschlagen und getreten, sie werden nicht überfallen und sie werden nicht missbraucht. Das ist unendlich viel in der düsteren Welt der Slums in Haiti. Das Erdbeben hat diesen zerbrechlichen Staat völlig ruiniert – und am meisten leiden die Kinder.

Das ist unser Projekt:

Noch immer leben hunderttausende Kinder auf Haiti in erbärmlichen Slums, leiden unter den Folgen des Erdbebens. Gemeinsam mit den “Salesianer Don Boscos” holt die Stiftung die Kinder in der zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince aus ihrem elenden Lehnen, sorgt für Essen und Bildung und unterstützt eine deutsche Ärztin bei ihrem Kampf gegen Seuchen, AIDS und Mangelkrankheiten. Wir helfen auch beim Wiederaufbau von Schulen und Ausbildungseinrichtungen.